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Niederinduktive Folienkondensatoren von FTCAP

Filmkondensatoren von FTCAP haben eine hohe Ripple-Strom-Tragfähigkeit und eine geringe Induktivität. Diese Eigenschaften erreicht das Unternehmen durch den Einsatz spezieller Filme und durch ein optimiertes Design der Folienkondensatoren.

Die Filmkondensatoren der Energy Cap-Baureihe beispielsweise sind besonders robust gebaut und eignen sich hervorragend als Zwischenkreiskondensator in Bahntechnik-Anwendungen oder Windkraftanlagen. Sie sind niederinduktiv (15-60 nH), halten Strömen bis 100 A stand und verfügen über selbstheilende Eigenschaften.

Mit den Coax Caps hat FTCAP dagegen Folienkondensatoren entwickelt, die sich durch eine hohe Stromtragfähigkeit, eine extrem niedrige Induktivität (<10,5 nH) und eine gute Kühlanbindung auszeichnen. Die Filmkondensatoren bestehen aus einem temperaturstabilen, glasfaserverstärktem PA66-Gehäuse, in dem sich ein verlustarmer Polypropylen-Film befindet. Einsatzgebiete für die Coax-Caps sind z. B. Generatoren für das Induktionslöten bzw. -härten und Anlagen zur Haltbarmachung von Lebensmitteln mittels gepulster elektrischer Felder (PEF).

Für Anwendungen mit hohen Spannungen hat FTCAP die Folienkondensatoren der Joule Cap-Serie im Programm. Ihnen kann selbst eine kurzfristige Überspannung nichts anhaben, wie sie z. B. in Blitzgeräten, Blinklichtern oder Umrichtern von Windkraftanlagen immer wieder auftritt. Die Filmkondensatoren besitzen ein selbstheilendes Dielektrikum, das aus einer metallisierten Polypropylen-Folie besteht. Bei einem internen Kurzschluss brennt der Funke die leitende Metallschicht um die Durchschlagstelle weg und verhindert so eine Kettenreaktion.

Ideal für Röntgengeräte und Hochspannungsnetzteile sind die Hochspannungskondensatoren von FTCAP. Diese Folienkondensatoren werden in Vakuumvergusstechnik hergestellt, wodurch sich Teilentladungen auf ein Minimum reduzieren lassen. Die Flankensteilheit der Filmkondensatoren ist individuell anpassbar, bei der Gehäuseform sind Spezialanfertigungen möglich.