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Für die Umwelt: Nachhaltigkeit bei Mersen in Husum

Nachhaltigkeit wird am Mersener Standort in Husum groß geschrieben. Von der Wärme aus der lokalen Biogasanlage über den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen bis hin zur Photovoltaikanlage engagiert sich das Unternehmen in vielen Bereichen.

Nachhaltigkeit bei Mersen in Husum

„Wir haben schon vor vielen Jahren begonnen, uns mit dem Thema Nachhaltigkeit zu beschäftigen und konsequent Maßnahmen umzusetzen“, so André Tausche, Geschäftsführer des norddeutschen Standorts FTCAP. „So arbeiten wir mit einem lokalen Biogas-Blockheizkraftwerk zusammen und sind bezüglich Heizung und Warmwasser unabhängig von fossilen Brennstoffen.“ Derzeit wird ca. zwei Kilometer vom Standort entfernt sogar eine zweite Anlage gebaut, um den Bedarf zu decken bzw. bei Wartungsarbeiten an der ersten Anlage als Backup zu dienen. Mersen heizt mit der umweltfreundlichen Wärme unter anderem auch seine Imprägnierkessel in der Produktion.

Ein zweiter großer Bereich ist das Recycling: Derzeit werden bereits zwei Drittel des Materialabfalls in der Produktion dem Recycling-Kreislauf zugeführt. „Das Ziel sind 80 Prozent und wir sind auf einem guten Weg“, so André Tausche. „Gerade Werkstoffe wie Aluminium und Kupfer lassen sich gut wiederverwerten. Für die Verpackung unserer Produkte verwenden wir vornehmlich recyclefähige Pappe.“ Der gesamte Standort wird zudem nach und nach auf LED-Lampen umgestellt, was zu einem signifikant reduzierten Energieverbrauch beiträg

Ein weiteres Highlight ist die Photovoltaikanlage auf den Dachflächen der Gebäude, die bereits 2011 in Betrieb genommen wurde. Pro Jahr werden damit rund 300.000kWh Strom produziert und rund 220 t CO2 eingespart. Der Anschluss für Elektroautos vor dem Standort wird darüber zwar noch nicht betrieben – aber auch das könnte sich in Zukunft durchaus noch ändern.