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Mersen investiert in die Ausbildung ihrer Arbeitnehmer

Neun Arbeitnehmer des Mersener Standorts in Husum absolvieren derzeit eine Teilqualifizierung zum Maschinen -und Anlagenführer im Bereich Metall- und Kunststofftechnik. Nach Abschluss der Maßnahme im Mai 2021 verfügen die Arbeitnehmer über eine abgeschlossene Berufsausbildung der Industrie- und Handelskammer Flensburg.

Viele Arbeitnehmer, die in Husum als Maschinen- und Anlagenführer im Einsatz sind, besitzen ursprünglich eine branchenfremde Berufsausbildung. Die Arbeitnehmer sind meist an fest zugewiesenen Arbeitsplätzen eingearbeitet. Um mehr Know-How und Flexibilität zu erreichen, hat Mersen zusammen mit der Bundesagentur für Arbeit und der Industrie- und Handelskammer Flensburg eine Weiterbildungsmaßname auf Grundlage des in Kraft getretenen Qualifizierungschancengesetzes konzipiert, in deren Rahmen die 2-jährige Berufsausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer auf 10 Monate verkürzt werden kann. Derzeit vermitteln Lehrkräfte des Berufsförderungswerks Heide den Arbeitnehmern in Vollzeit Praxis und Theorie. Dies geschieht in der Lehrwerkstatt der Firma Krones in Flensburg. Ab Januar arbeiten die Arbeitnehmer wieder drei Tage die Woche im Unternehmen und müssen nur noch an zwei Tagen in Flensburg „die Schulbank drücken“.

„Uns ist es wichtig, dass unsere Arbeitnehmer ihr bisher aus der Praxis am Arbeitsplatz erworbenes Wissen und Können, mit dieser Maßnahme festigen und erweitern. Zukünftig können wir mit noch mehr Know-How und Flexibilität in den Arbeitsalltag starten“, schildert die Personalleiterin Astrid Reimers. „Die Teilnehmer hingegen qualifizieren sich mit einem hochwertigen Abschluss der IHK weiter. Insgesamt also eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.“ Bislang gibt es nur gutes Feedback von diesem „Pilotprojekt“, sodass für Mersen auch weitere Maßnahmen und Projekte in diesem Stil denkbar sind.