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Mit Hochspannungskondensatoren gepulste elektrische Felder (PEF) erzeugen

FTCAP-Hochspannungskondensatoren der CX-Serie machen es möglich, Lebensmittel mit Strom zu behandeln und sie damit haltbarer bzw. besser verwertbar zu machen: In den PEF (Pulsed Electric Fields)-Anlagen des niederländischen Unternehmens Pulsemaster liefern Produkte von Mersen die Energie für die Erzeugung der Impulse.

Bei PEF-Anlagen von Pulsemaster liefern Filmkondensatoren von Mersen die Energie für die Erzeugung der Impulse.

Die PEF-Anlagen von Pulsemaster behandeln Lebensmittel mit einer Serie von Impulsen. Dabei wird die benötigte Energie aus Kondensatoren entnommen und in einer Behandlungskammer an die jeweiligen Rohstoffe wie zum Beispiel Kartoffeln abgegeben. Die eingesetzten Kondensatoren von Mersen sind ein wesentliches Element der PEF-Anlagen von Pulsemaster – schon allein aus dem Grund, weil sich die benötigte Ausgangsleistung von 90 MW nicht einfach aus der Steckdose beziehen lässt. Die Alternative zum Kraftwerk sind Hochspannungskondensatoren, die in diesem Anwendungsfall quasi als Batterien dienen, die kontinuierlich geladen werden. So können sie über kurze Zeiträume extrem hohen Strom für die Impulserzeugung abgeben.

 

Zum Einsatz kommen die FTCAP-Hochspannungskondensatoren der CX-Serie mit einer Spannungsfestigkeit von 1100 Volt. Es handelt sich dabei um besonders niederinduktive Filmkondensatoren (<10,5nH) mit einem selbstheilenden Polypropylen-Dielektrikum. Durch den internen Kupferanteil und einen plangefrästen Kondensatorboden lässt sich eine besonders gute Kühlung erreichen. Zwei massive Messing-Terminals mit jeweils 16 mm Durchmesser sorgen für eine hohe Stromtragfähigkeit. Der besonders aufwändig gestaltete Innenaufbau des CX-Kondensators bewirkt zudem eine außergewöhnlich niedrige Eigeninduktivität (ESL). Sie macht diesen Kondensator auch bei hohen Rippelfrequenzen oder eben Impulsentladungen wie bei den Pulsemaster-Anlagen zu einer guten Wahl.